Rohbau

Steht das Fundament, das heißt Bodenplatte oder Keller, kann sogleich mit dem Aufbau der Wände begonnen werden. Sie sind die wichtigsten tragenden Elemente für ein Gebäude.

Die Wände gewähren eine effiziente Temperaturregelung, die ein behagliches Wohnraumklima in Ihrem Zuhause garantieren.

Die Wände eines Hauses müssen viele verschiedene Aufgaben erfüllen. Dies gilt speziell für die Außenmauern aber auch für die Wände im Innenbereich eines Gebäudes.

Allgemein müssen Wände die Lasten ihres eigenen Gewichtes, das der Decke und der Mauern oberer Stockwerke sowie des Daches tragen. Außenmauern müssen zudem auch Windkräften und hohen Schneelasten standhalten.

Generell unterscheiden wir in Massivbauweise und Leichtbauweise

Diese Grundsatzentscheidung hängt von vielen Faktoren ab wie z. B.:
  • Wieviel wollen oder können Sie selbst machen?
  • Mit welchem Baustoff identifizieren sie sich – oftmals Entscheidung aus dem Bauch oder vom Herzen
  • Bauzeit – Wie schnell soll`s gehen?
  • Niedrigenergie –oder Passivhaus etc.

Leichtbauweise/Holzriegelbau

Die Leichtbauweise ist generell eher bei fertigen Lösungen ein Variante.

Massivbau

Wenn sie selbst bauen ist die logische Variante die Massivbauweise.

Das Ziegelbausystem bietet unter anderem folgende Vorteile:
  • Behagliches Wohnklima, wirkt klimaregulierend
  • Kann Wärme und Feuchte speichern und in den Wohnraum wieder abgeben
  • Atmungsaktiv
  • Guter Schallschutz

Beim Ziegelbau gibt es wiederum grundsätzlich 2 Möglichkeiten

1. Die weit verbreitete Kombination Ziegel mit Vollwärmeschutz: Hier wird meist der Ziegel mit einer Dicke von 25cm gewählt und darauf ein Vollwärmeschutz mit mind. 16cm Dicke aufgebracht. Diese Variante hat das beste Preis- Leistungsverhältnis.
2. Ziegel mit 50cm Dicke: Hier ist eine Zusatzdämmung nicht mehr nötig. Diese Möglichkeit ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, hat aber mehrere Vorteile.
  • Beim Einzug in das Haus ist noch kein Aussenputz notwendig, da die Dämmung im Ziegel integriert Ziegel ist.
  • Ziegel ist ein ökologischer Baustoff, Styropor nicht
  • Besserer Schallschutz
  • Geringere Gefahr der Überhitzung im Sommer
  • Bei eventuell späteren baulichen Änderungen kein Problem der Entsorgung vom Styropor
  • Außenwände haben höhere Dampfdiffusion etc.
  • Allerdings kann mit dieser Variante in den meisten Fällen ein Niedrigenergie-, aber kein Passivhaus errichtet werden, da der Wärmedämmwert (U-Wert) meist zu hoch ist.

Kamin

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Kamin © Schiedel
Der Kamin ist ebenfalls während des Rohbaus, vor dem Dachstuhl, zu errichten. Hier ist es ganz wichtig bei der Wahl des Produktes und der Type in die Zukunft zu denken. Man spricht von feuchteempfindlichen und feuchteunempfindlichen Systemen. Dies sagt aus, ob der Kamin eventuell entstehendes Kondenswasser am Innenrohr verträgt oder nicht. Bei einem Neubau empfehlt man nur mehr ein feuchtunempfindliches System. Auch wenn Ihre geplante Zentralheizung mittels Wärmepumpe funktioniert und Sie also momentan keinen Kamin brauchen, weiß man nie, was die Zukunft bringt. Lesen Sie mehr dazu bei Schiedel Kaminsysteme.

EXPERTENTIPP:

Die Wände, Decken und der Kamin gehören zu den wichtigsten Elementen eines Hauses, welche im Nachhinein nicht austauschbar und nur mit hohem Aufwand (wenn überhaupt möglich) sanierbar sind. Darum sollte man bei der Wahl der Systeme und Produkte nicht nur auf`s Geld schauen.

Unsere geschulten Baustoffberater beantworten gerne Ihre Anfragen und erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.